Gemeinsam stark werden


Das Programm „Gemeinsam stark werden“ wird an der VS West in allen Klassen regelmäßig umgesetzt. Dabei setzen sich die Kinder mit Themen wie Gefühle, Achtsamkeit, Kommunikation und Zusammenhalt auseinander. Hier ein kleiner Einblick über die Inhalte der letzten Zeit:

In der 1a lernten die Kinder vieles über Gefühle, passende Gesichtsausdrücke und Farben. Ausgehend vom Buch „Heute bin ich…“ wurden Gefühle pantomimisch dargestellt. Passend dazu gestalteten die Kinder kreative Gefühlsfische.

In der 1b wurde gemeinsam das Thema Freundschaft besprochen. Die Kinder überlegten, was eine gute Freundschaft ausmacht, was gute Freunde füreinander tun und was sie nicht tun sollten – beziehungsweise, was eine Freundschaft kaputt machen kann. Dazu wurde ein Plakat gestaltet. Außerdem taten sich die Kinder bei einer Frühlingsmassage gegenseitig etwas Gutes.

In der 1c wurde das Thema praktisch umgesetzt: Die Kinder gestalteten gemeinsam Bilder – und das ganz ohne zu sprechen. Dabei mussten sie besonders aufmerksam sein, einander beobachten und sich gegenseitig Zeichen geben. So konnten sie erleben, wie wichtig Achtsamkeit, Zusammenarbeit und Vertrauen in einer Gemeinschaft sind. Es war eine tolle Erfahrung, auf die alle stolz sein können.

In der 2a beschäftigten sich die Kinder in Sachunterricht mit ihren Sinnen. Dazu spielten sie „Stille Post“ einmal anders – mit Zeichnen auf dem Rücken. Die Ergebnisse waren spannend.

Die 2b beschäftigte sich intensiv mit dem Thema Gefühle: Emotionen wahrnehmen, benennen und mit eigenen Erlebnissen verbinden. Im Redekreis wurden Gefühlskarten besprochen und passende Situationen gefunden. Zum Abschluss gestalteten die Kinder für verschiedene Gefühle passende Rhythmen, Melodien oder Klänge.

In der 2c konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Sie meisterten die Aufgabe sehr gut, die begonnenen Zeichnungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler in der Gruppe weiterzuführen und zu vollenden. Dabei hatten sie viel Freude.

In der 3a wurde zum Thema „Gefühle kennen“ gearbeitet. Im Sitzkreis sprachen die Kinder über verschiedene Gefühle und benannten passende Gefühlskarten. Diese Gespräche halfen ihnen, Gefühle besser wahrzunehmen und zu verstehen. Außerdem wurde ihnen bewusst, wie wichtig es in Alltagssituationen ist, die eigenen Gefühle und deren Auslöser zu benennen. Zum Abschluss durfte jedes Kind ein Bild zum Thema „Wie fühle ich mich heute?“ gestalten.

In der 3b stand die nonverbale Kommunikation im Mittelpunkt. Nach einer gemeinsamen Einführung setzten die Kinder das Thema kreativ um: Mit Musik entstanden Bilder zum Thema „Freunde“ – ganz ohne Worte. Die Ergebnisse wurden präsentiert und die eigenen Gefühle dazu reflektiert. Anschließend wurden die Werke in der Klasse aufgehängt.

Die 3c probierte die Übung „Stille Post am Rücken“ aus. Dabei wird ein einfaches Symbol von Rücken zu Rücken weitergegeben. Diese Übung stärkt die Wahrnehmung und machte den Kindern so viel Spaß, dass sie sie sogar in der Pause weiterführten.

Auch die 4a arbeitete mit der Wahrnehmungsübung „Stille Post am Rücken“. Die Kinder stellten fest, wie herausfordernd es ist, Details zu erspüren, zu behalten und korrekt weiterzugeben. Mit Spannung und ganz ohne zu sprechen, erwarteten sie das am Ende auf Papier gezeichnete Ergebnis. Dabei wurde deutlich, dass es gar nicht so einfach ist, sich die auf den Rücken gezeichneten Details zu merken und richtig weiterzugeben.

In der 4b standen die Sinne im Mittelpunkt. Neben der Wiederholung der Sinnesorgane wurden auch Achtsamkeitsübungen durchgeführt. Im Redekreis tauschten sich die Kinder über persönliche Vorlieben aus und stärkten so das gegenseitige Verständnis.

Die 4c stellte sich einer besonderen Herausforderung: Beim „gemeinsamen Hüpfen“ mussten sich die Kinder ohne zu sprechen koordinieren und im gleichen Takt bewegen. Beim anschließenden Spiel „Das schwächste Huhn“ waren Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung gefragt.

In der Deutschförderklasse wurde intensiv daran gearbeitet, Gefühle sowohl auf Deutsch als auch in der jeweiligen Erstsprache zu benennen. Ebenso lernen die Kinder, wie sie mit starken Emotionen wie Wut oder Zorn angemessen umgehen können.